Stell dir deinen Beckenboden wie eine Hängematte vor – gespannt zwischen Steißbein und Schambein. Wenn du nicht gerade im Stressmodus bist (Fight or Flight) und dein Körper zur Ruhe kommt, darf deine Atmung so tief gehen, dass sich diese „Hängematte“ sanft mitbewegt. Hoch beim Ausatmen, tief beim Einatmen.
Leg dich dafür einfach auf den Rücken – so kannst du die feinen Bewegungen besser wahrnehmen, weil deine Organe weniger Druck ausüben.
Um das Gespür zu verstärken, spanne beim Ausatmen kurz den Beckenboden an – als würdest du den Urin zurückhalten – und lass beim Einatmen wieder los. Es geht nicht darum, immer so zu atmen. Es geht um die Wahrnehmung zu verstärken.
Also: Mach’s dir bequem, schließ die Augen, und beobachte deinen Atem. Wie tief fließt er? Spürst du die Bewegung bis in den Beckenboden? Und verändert sich das, je länger du einfach nur da liegst und atmest?
